Archiv der Kategorie: Dokumente

Dokumente zum Volkskrieg in Indien

Merkel bringt Wirtschaftsdelegation nach Indien

Für einen dreitägigen Besuch ist die deutsche Bundeskanzlerin Merkel heute in Indien eingetroffen. Auf der Agenda für das Zusammentreffen mit indischen Regierungsvertretern, darunter Ministerpräsident Modi, steht u.a. die Vereinfachung des Kapitalexports aus Deutschland und die Frage der Sicherheit. Mit im Gepäck: vier deutsche Minister und die best besetzte Wirtschaftsdelegation nach Indien, die es bisher gab. So beteiligen sich u.a. der Chef von Siemens Joe Kaeser und Airbus-Vorstand Tom Enders um im Rahmen der Delegation neue Deals mit dem indischen Staat auszuhandeln, sich für die Senkung von Zöllen und den Abschluss des Freihandelsabkommens einzusetzen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzte sich schon im Vorfeld dafür ein, dass der indische Staat, der bereits jetzt seine Bevölkerung im Dienste der Imperialisten auf stärkste ausbeutet und unterdrückt, zusätzlich eine landesweite Mehrwertsteuer einzuführen, um aus dem indischen Volk auch noch das letzte auszupressen.

Um die Aufrechterhaltung und Durchsetzung der wirtschaftlichen Interessen des deutschen Imperialismus in Indien weiterhin zu gewährleisten, ging es in Puncto Sicherheit auch um die Frage des „Terrorismus“ und der „Propaganda von Terrorismus“, d.h. um die Frage des Volkskrieges in Indien und dessen internationale Unterstützung. Denn nicht der Terror, den die Reaktion in der Operation Green Hunt gegen das eigene Volk entfesselt oder die tagtägliche Ausbeutung und Unterdrückung Abermillionen von Menschen wird als Terrorismus bezeichnet, sondern der gerechtfertigte Kampf dagegen und gegen alle jene die dieses System am leben halten wollen (in den letzten Aktionen: Polizei, Spitzel und Sonderkommandos). Daher gelten die Genossen der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) nach wie vor als größtes Sicherheitsrisiko des Landes, welches auch mit deutschen Waffen und Technologie zu bekämpfen sind. Bereits 2014 konstatierte das indische Innenministerium daher: „Der sogenannte Volkskrieg der von der Kommunistischen Partei Indiens gegen den indischen Staat geführt wird, hat Unterstützung von verschiedenen maoistischen Organisationen angezogen, die sich in Deutschland, Frankreich, Holland, Türkei und Italien befinden.“ und fügte weiter hinzu, dass „diese Tatsache auch auf dem diplomatischen Niveau mit diesen Ländern aufgenommen wird“.

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Zwei Genossen von der Reaktion gefoltert und ermordet

ShrutiGenossin Shruthi, Kampfname Maisakka, und Genosse Vidyasagar Reddy, Kampfname Gopanna, Kämpfer der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten), wurden laut Berichten der Polizei am 16. September in einem Feuergefecht angeschossen und getötet. Die massiven Folterspuren an beiden zeigen jedoch sehr offensichtlich, dass es sich einmal mehr um ein Fake-Encounter, d.h. ein fingiertes Feuergefecht Zwecks außergerichtlicher Hinrichtung von zwei Maoisten, handelt. Eine Praxis die von der Polizei, dem Militär und den Paramilitärs in Indien häufig angewendet wird um vermeintliche Maoisten oder angebliche Unterstützer der Maoisten zu exekutieren.

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Der „Unabhängigkeitstag“ in Indien

Anlässlich des Jubiläums der angeblichen indischen „Unabhängigkeit“  vom 15. August 1947 versuchte der indische Staat den „Indipendence-Day“ als großes Volksfest zu inszenieren. Auch wenn Indien formell unabhängig sein mag – in der Realität ist es dies keines Falls. Um den Einfluss der Imperialisten in Indien deutlich zu machen und die Farce der „Unabhängikeit“ Indiens zu denunzieren, rief die KPI (Maoisten) für den 15. August zum Boykott der vom Staat geplanten Festlichkeiten sowie zu Aktionen auf. Überall in Indien wurden die Menschen dazu aufgerufen für diesen anlass schwarze Fahnen zu hissen. Trotz enormer Präsentz von Sicherheitskräften wurde in verschiedenen Regionen nicht nur schwarze Fahnen aufghängt, sondern zusätzlich auch Plakate angebracht und Treffen abgehalten.

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Bericht zu Veranstaltung „Freiheit für alle politischen Gefangenen in Indien“ in Hamburg

Am 14. August fand in Hamburg anlässlich des Jubiläums der angeblichen indischen „Unabhängigkeit“  vom 15. August 1947 eine Informationsveranstaltung zur aktuellen Lage in Indien, insbesondere im Bezug auf die politischen Gefangenen, statt. Der Vortrag denunzierte den indischen Staat als Aggressor gegen das eigene Volk der jeden fortschrittlichen Widerstand gegen die Ausbeutung und Unterdrückung brutalst möglich niederschlägt und ohne skrupel Aktivisten legaler, demokratischer Organisationen verhaftet und in den Knästen foltert bzw. ermordet. Zusätzlich versucht er durch permanente Verlegung der Inhaftierten den Aufbau von Gefangenenorgnaisationen und den Kontakt zu Angehörigen oder Genossen so schwer wie möglich zu machen. Als konkrete Beispiele für das Vorgehen des Staates wurden inbesondere die Situationen von G.N. Saibaba und von Genosse Ajith detaillierter ausgeführt. Die anschließende, sehr lebendige Diskussion drehte sich um die Frage der Verschärfung der Operation Green Hunt und dem allgemeinen Terror gegen das Volk, auch in den Knästen, unter der Regierung Modis sowie um die konkreten Fortschritte die die Genossen bereits  im Volkskrieg erkämpft haben.

Die Veranstaltung wurde vom Bündnis gegen imperialistische Aggression organisiert. Der Einladungsflyer zu der Veranstaltung findet sich hier.

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Bericht zur Kampagne für die Freiheit der politischen Gefangenen in Indien

Anlässlich zur Festnahme des Genossen Ajith, einem bedeutsammen Genossen innerhalb der KPI (Maoisten) fand im Juli die mehrere Wochen andauernde Internationale Kampagne in Solidarität mit dem Genossen und anderen politischen Gefangenen in Indien statt. Unter den Parolen „Freiheit für Ajith“, „Freiheit für alle politischen Gefangenen (in Indien)“ und „Unterstützt den Volkskrieg“ beteiligten sich in ganz Europa Genossen an vielfältigen Aktionen.

Im Folgenden dokumentieren wir die Propaganda aus dem deutschsprachigen Raum von demvolkedienen und revaufbau:

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Staatliche Repression gegen das Volk

Im folgenden Dokumentieren wir die Übersetzung eines auf der Seite des Internationalen Komitees zur Unterstützung des Volkskriges in Indien veröffentlichten Textes, welcher im Orignial hier zu finden ist.

N. Modis hindufaschistisches Regime entfesselt eine neue Welle
der staatlichen Repression und der Krieges gegen das Volk

Lasst uns die intensive Counterinformation enthüllen und mit internationaler
und internationalistischer Solidarität beantworten

Der indische Staat, regiert von Modis Regime, das den indischen Herren und dem Imperialismus dient, entwickelt ein neues Stadium erbitterter Repression auf allen Gebieten mit dem Ziel das Volk stark zu erschüttern, den Volkskrieg zu stoppen und die Maoisten, die ihn führen, anzugreifen. Um seine Pläne zu beschleunigen, die natürlichen Bodenschätze an die einheimischen und ausländischen Konzerne auszuverkaufen, reorganisiert das indische Regime seinen ganzen Unterdrückungsapparat: Die Armee, Luftwaffe, Polizei und paramilitärische Banden. Sie greifen nicht nur die „Bedrohung durch die Naxaliten“ an, sondern auch alle Bewegungen, die in Opposition zu ihren Politiken stehen und gegen die „Operation Grüne Jagd“ (Operation Green Hunt – OGH) Widerstand leisten. Ebenso greifen sie die demokratischen Intellektuellen, Menschenrechtsaktivisten und jede abweichende Stimme an, die zu hören ist, um jeden in der Nähe der Volksbewegungen und dem durch die Maoisten geführten Volkskrieg auszulöschen. Sie greifen die Adivasi-Bevölkerung an, die auf dem reich an Bodenschätzen Land leben, wo der Volkskrieg stärker ist, um die neue Volksmacht, die dort heranreift, auszulöschen. Insbesondere in den letzten Wochen hat das indische Regime die illegalen Festnahmen von vermeintlichen revolutionären Intellektuellen und sozialen Aktivisten angepriesen, die immer schon kriminalisiert und dazu gezwungen wurden in den Untergrund zu gehen und dann als Terroristen gebrandmarkt wurden, deren einziges Verbrechen es ist, der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) (CPI-Maoist) anzugehören.

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Bedingungslose Freilassung von G.N. Saibaba

Seit inzwischen fast einem Jahr sitzt der Vorsitzende der Revolutionären Demokratischen Front (RDF) im Zentralgefängnis von Nagpur. G.N. Saibaba wurde am 9. Mai 2014 von Sondereinsatzkräften der Polizei vom Campus der Universität, an der er unterrichtet, entführt und unter dem Vorwand zum Boykott von Wahlen aufgerufen zu haben und mit kämpfenden Maoisten in Kontakt zu stehen eingesperrt. Bereits kurz nach der Festnahme des Intellektuellen kam es zu breiten Protesten gegen seine Verhaftungen und zahlreiche Einzelpersonen und Organisationen. Intellektuelle, Anwälte, Arbeiter, Bauern, Frauen oder die Jugend – sie alle sprachen sich gegen die ungerechtfertigte Festnahme des indischen Professors aus, wiesen auf die große Zahl fortschrittlicher Inhaftierter und die miesen Haftbedingungen hin und demaskierten so die „größte Demokratie der Welt” als das was sie ist: Ein skrupelloser Aggressor gegen das eigene Volk im Dienste der Imperialisten.

Die schlimmen Haftbedingungen sind grade für G.N. Saibaba eine permanente Folter. An den Rollstuhl gebunden und an Post-Polio-Syndrom, Herzproblemen, hohem Blutdruck sowie Harnstein leidend ist der stark behinderte Genosse angewiesen auf verschiedene, für sein überleben notwendige, Medikamente. Seit Tag eins seiner Festnahme ist für alle solidarischen Genossen daher die Observation der Entwicklung von Saibabas fragilem Gesundheitszustand von besonderer Dringlichkeit. Der indische Staat hat nichts übrig für von ihm als unliebsam identifizierte Fortschrittliche und versucht an Saibaba ein Exempel zu statuieren. Alle Anträge auf Kaution wurden durch das Gericht abgewiesen, lebensnotwendige Medikamente und medizinische Versorgung werden systematisch vorenthalten und es wird der Versuch betrieben, den Genossen Mundtot zu machen. Statt dem Genossen die ausgiebige Möglichkeit zu geben, sich vor Gericht zu Wort zu melden, wird dieser nur per Videokonferenz aus seiner Haftanstalt zugeschaltet und seiner Frau ist es nur möglich durch Gitterstäbe mit ihm zu sprechen. All diese Umstände haben in dem knappen Jahr seit seiner Verhaftung dazu geführt, dass sich sein Gesundheitszustand massiv verschlechtert hat.

In Indien sitzen zehntausende Menschen im Knast. 10.000 von ihnen wird, wie Saibaba, vorgeworfen Verbindungen zur verbotenen KPI (Maoistisch) zu haben. Immer wieder klagen Organisationen zur Verteidigung der Rechte von Gefangenen die schlechten Haftbedingungen an unter denen nicht nur Saibaba sondern auch sie versuchen müssen zu überleben. Die Festnahme, systematische Folter durch den Entzug von Medikamenten und die Demütigungen denen G.N. Saibaba ausgesetzt wird ist nur die Spitze des Eisberges der kontinuierlichen Arbeit des indischen Staates die Gesundheit der Inhaftierten zu zerstören. Gegen diese Bedingungen und stellvertretend für den Kampf aller inhaftierten Genossen ging Saibaba daher am 11. April für sechs Tage mit der Forderung einer angemessenen Behandlung in den Hungerstreik über. Wir unterstützen die Forderungen nach Verbesserungen der Haftbedingungen von Saibaba, allen fortschrittlichen politischen Gefangenen sowie allen angehörigen der breiten Volksmassen!

Aktuell ist der Gesundheitszustand des Genossen stark gefährdet und er befindet sich im Krankenhaus. Die Imperialisten versuchen durch den indischen Staat Saibaba in den Tod zu treiben um die fortschrittlichen Kräfte einzuschüchtern und den Kampf aller Inhaftierten zu schwächen. Doch das indische Volk und auch wir werden uns nicht einschüchtern lassen, gegen dieses System auf allen Ebenen mit allen Mitteln zu kämpfen.

Bedingungslose Freilassung von G.N. Saibaba!

Hoch die internationale Solidarität!

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Übersetzung: Einheit im Kampf gegen den indischen Staat!

Wir möchten an dieser Stelle eine Übersetzung dokumentieren die auf dem Blog der „Initiative für den Aufbau einer Revolutionär-Kommunistischen Partei“ zu finden ist.

Einheit im Kampf gegen den indischen Staat!

Gemeinsame Erklärung der KP Indiens (Maoistisch) und der Maoistischen Kommunistischen Partei von Manipur

Der Weltimperialismus hat unter dem Motto „Globalisierung, strukturelle Anpassung und offene Marktwirtschaft“ seinen globalen Plan für die weitere Intensivierung der Beherrschung, Ausbeutung und Unterdrückung der Völker verkündet. Die gegenwärtige globale Krise des Weltimperialismus hat seine Angriffe weiter verschärft und erzeugt damit unvermeidlich noch mehr Elend, Horror, Zerstörung und Krieg in weltweitem Ausmaß. Das Proletariat und die unterdrückten Völker der Welt wehren sich weiterhin gegen diesen Plan und führen revolutionäre Kämpfe gegen den Imperialismus und seine botmäßigen reaktionären herrschenden Klassen der verschiedenen Länder, wodurch sie eine neue Welle von Volkskämpfen in der ganzen Welt, insbesondere in den unterdrückten Ländern hervorrufen. Wie Mao es formuliert hat, bilden die unterdrückten Länder die Sturmzentren der Weltrevolution und die Revolution ist die Haupttendenz in der heutigen Welt.

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News Flash – Februar

Im folgenden Dokumentieren wir die Veröffentlichungen von Dem Volke Dienen aus dem vergangenen Monat.

Weltweit | Aktionstage zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien

Volkskrieg_in_Indien_Berlin_Neukölln_januar_2015
Im Zuge der  Aktionstage vom 29. zum 31. Januar vom Internationalen Komitee zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien gab es in vielen Ländern Veranstaltungen, Demonstrationen und andere Aktionen. Wir dokumentieren hier die uns bis jetzt bekannt gewordenen Aktivitäten:

Berlin [1]
Hamburg [1]
Paris [1] [2]
Stockholm [1] [2]
Italien [1] [2]
Galizien [1]
Sri Lanka [1]
Kanada [1]

Indien | KPI (Maoistisch) entwickelt Volkskrieg, Reaktion entwickelt Folter

Am 30. Januar rief die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) einen bandh (bewaffneter Streik) in  Bihar, Jharkhand und Chhattisgarh aus. Dabei wurde der Zugverkehr in der Region Bihar für meherer Stunden gestoppt. Der Streik war eine Aktion gegen die konterrevolutionäre Offensiven des indischen Staates. Am 2. Februar gerieten 10 Mitglieder der indischen Grenzpolizei in Bastar, die sich in der geringen Anzahl aus ihrem hochgerüsteten Lager trauten, in einen Hinterhalt. Dabei wurden zwei Mitglieder der Einheit getötet.

Die Methoden der Reaktion werden inzwischen immer weiter denunziert. Aktivisten berichten von den Foltermethoden, die die Lakaien der indischen Reaktion einsetzten. So wurde davon berichtet, dass Polizisten 20 Milliliter Benzin in das Rektum eines Gefangenen pumpten, worauf hin dieser über zwei Monate Blut ausschied. Die indische Reaktion sieht sich gezwungen gegen den Volkskrieg und die wachsende Entschlossenheit des indischen Volkes mit immer brutaleren Mitteln vorzugehen, denn etwas anderes bleibt ihr nicht über. Doch letzten Endes wird sie wie alles Reaktionäre von der Erde gefegt.

 

Indien | Erneut Bandh in fünf Bundesstaaten

bandh
Die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) hat zum 20. Februar zum Bandh (bewaffneter Streik) in den Bundesstaaten Telangana, Andhra Pradesh, Chhattisgarh, Odisha und Maharashtra aufgerufen. Plakate die dazu aufrufen wurden unter anderem in der Stadt Venkatapuram gefunden. Der Bandh richtet sich gegen die volksfeindliche und pro-imperialistische Politik der Zentralen- und Bundesregierungen. Bereits im Vorfeld kam es zu einer Reihe von Aktionen. Im Süden Chhattisgarhs blockierten Dorfbewohner am 16. Februar eine Autobahn. Nach der Festnahme eines Dorfbewohners zogen sie mit Pfeil und Bogen bewaffnet vor die örtliche Polizeistation und blockierten die Autobahn, so dass sich lange Schlangen von Fahrzeugen sammelten. Die Polizei bereitete sich auf einen gewaltsamen Einsatz vor, um die Strecke zu räumen. Am 17. Februar griff eine Einheit der maoistischen Guerilla einen Polizisten an, der auf dem Weg zu seiner Polizeistation war, und tötete ihn. Die reaktionären Streitkräfte ließen die Gegend daraufhin erfolglos durchkämmen. Am 19. Februar wurden in der Region Bastar im Bundesstaat Chhattisgarh mehrere Aktionen durchgeführt. Bei einem Angriff auf eine Spezialeinheit der Regierung tötete die Guerilla einen Soldaten, danach zog sie sich zurück. Bei einer weiteren Aktion wurde ein Polizeispitzel von Maoisten in der Stadt Konta für seine konterrevolutionären Aktivitäten bestraft. Im Distrikt Dantewada wurden Gleise sabotiert, so dass zwei Zugwagen eines Güterzuges entgleisten.
Auch in den Tagen nach dem Bandh gab es weitere Aktionen. So wurden am 24. Februar zwei Soldaten der reaktionären Sondereinheit CoBRA  getötet und 13 weitere verletzt, als sie mit einem Minibus in einen Hinterhalt von Maoisten gerieten, der mit der Zündung eines Sprengkörpers begann, woraufhin das Feuer auf das getroffene Fahrzeug eröffnet wurde. Nach der erfolgreichen Aktion zogen sich die Maoisten sicher zurück.
Die Truppen der indischen Konterrevolution laufen inzwischen weiter Amok und lassen ihren Frust am indischen Volk aus. Am 15. Februar töteten Mitglieder der sogenannten „Assam Rifles“ zwei Menschen, weil diese sich geweigert hatten ihnen Alkohol zu servieren. Des Weiteren wurde in einer Stellungnahme der KPI (Maoistisch) denunziert, dass die reaktionären Sicherheitskräfte von Bastar im vergangenen Jahr 26 Zivilisten und drei politische Arbeiter in sogenannten gefälschten Gefechten ermordet haben. Bei gefälschten Gefechten werden zunächst Zivilisten getötet, von denen dann behauptet wird, dass sie Kombattanten der KPI (Maoistisch) gewesen seien und darum erschossen wurden. Dabei handelt es sich schlicht und einfach um eine Methode mit d

 

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Transkript: Revolutionäre Frauen auf maoistischen Pfaden

Im folgenden Dokumentieren wir ein Transrikpt des Artikels „Revolutionäre Frauen auf maoistischen Pfaden“ der in der 80. Ausgabe der Zeitung „Aubau“ im März/April 2015 erschienen ist.

Revolutionäre Frauen auf maoistischen Pfaden

INDIEN Die maoistische Bewegung in Indien zählt immer mehr Frauen in ihren Reihen. Auch in führenden Positionen. Es ist klar warum: sie gehören zu jenen, die nichts als Ketten zu verlieren und eine neue Welt zu gewinnen haben.

(agkkzh) Letzten September vor 10 Jahren fanden die zwei grössten maoistischen Organisationen in Indien zusammen, um die Kommunistische Partei Indien (Maoistisch) zu gründen. Nach einer langen Phase von Reflexion und dem Kampf um Einheit in grundlegenden Fragen zu Ideologie, Politik und revolutionärer Strategie, wurde durch die Fusion ein grosser Sprung vorwärts ermöglicht. Die CPI(Maoist) nahm damit eine führende Rolle in der weltweiten revolutionären Bewegung ein und tut es bis heute.

In einem einwöchigen Programm hat die Partei das 10-jährige Jubiläum dieses Zusammenschlusses der ehemaligen Organisationen People’s War und Maoist Communist Centre gefeiert und ihrer gefallenen GenossInnen gedacht. Das Zentralkomitee der CPI(Maoist) hat dafür in einem 16-seitigem Dokument1 die Geschichte der Kommunistischen Bewegung seit ihrer Entstehung dokumentiert um sie in den Parteiorganisationen zu diskutieren. Darin werden Errungenschaften und Herausforderungen beleuchtet.

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