Archiv der Kategorie: Dokumente

Dokumente zum Volkskrieg in Indien

Aktionen in den letzten zwei Wochen

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Aktionen in der letzten Woche

Im folgenden möchten wir den gestern publizierten Beitrag von der Internetseite „Dem Volke Dienen“ über Aktionen in der letzten Woche in Indien dokumentieren, die jetzt im übrigen unter einer neuen Domain zu erreichen ist.

In der letzten Woche meldet die Reaktion, entgegen ihrer üblichen Praxis zu behaupten der Volkskrieg würde an Intensität verlieren, eine Zunahme von Kräften der Volksbefreiungs-Guerilla-Armee (PLGA) in mehreren an Chhattisgarh angrenzenden Bundesstaaten, darunter Telangana, Maharashtra, Andhra Pradesh und Odisha, wobei bei den letzteren von jeweils 500-600 neuen Angehörigen der PLGA gesprochen wird. Besonders im Zusammenhang mit den Feiern zum 15-jährigen Bestehen der PLGA, die vom 2. bis 8. Dezember stattfinden werden und für die in verschiedenen Bundesstaaten auch schon mit Plakaten mobilisiert wird zeigt sich, wie der Volkskrieg sich ganz im Gegenteil zu den Behauptungen und der Hoffnung der Reaktion entwickelt.

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Aktuelle Aktionen in Indien

In den letzten Tagen ist es Berichten der indischen reaktionären Presse zufolge zu zahlreichen Aktionen der Volksbefreiungsarmee in Indien gekommen. Der von den fortschrittlichsten Kräften unter Führung der KPI (Maoisten) geführten Volkskrieg, konnte von der Reaktion trotz ihrer „Operation Green Hunt“ die das ganze Volk zur Zielscheibe für Polizei, Armee und Paramilitärs macht, nicht gestoppt werden. Wird die militärische Strategie des Proletariats richtig angewandt, ist der Volkskrieg unbesiegbar und es können immer wieder Erfolge auch gegen scheinbar übermächtige Feinde, wie den indischen Staat mit den Imperialisten im Rücken, errungen werden. Die folgenden Aktionen verdeutlichen dies einmal mehr:

Am Montag drängten die kämpfenden Genossen den Vorstoß Spezialeinheiten der Bundespolizei zurück, die versuchte in Waldgebiete in Chattisgarth einzudringen. Nach dem gescheiterten Überfall der reaktionären Truppen, geriet diese während ihres Rückzugs in einen Hinterhalt und löste Sprengfallen aus, die zwei Soldaten verletzte.

Am Mittwoch wurde von den indischen Nachrichtendiensten eine Sicherheitswarnung für das Gebiet der sich treffenden Grenzen von Kerala, Tamil Nadu und Karnataka herausgegeben. Den Berichten zufolge, würden die Genossen grade daran arbeiten in diesem Gebiet ihren Einfluss zu stärken, eine Basis errichten und, sich die Grenzen zu nutzte machend, der reaktionären Armee immer wieder entwischen. Nach dem von dort ausgehenden Angriff auf eine Polizeipatrouille am Samstag und den bisherigen Misserfolgen bei der Verstärkung der Grenzkontrollen, Durchkämmungsoperationen und Streitkräfte in der Region, erwägt die Reaktion nun zusätzlich noch Drohnen hinzuzuziehend – Nachtsichtgeräte seien bereits verteilt.

Darüber hinaus kam es am Wochenende zu zwei erfolgreichen Bestrafungsaktionen an einem Schutzgelderpresser der Polizei und einem Sonderpolizei-Offizier (SPO). Während Letzter mit dem Überraschungsmoment auf der Seite vergangenen Samstag aus seinem Haus geholt und erschossen wurde, ist der Schutzgelderpresser bereits vor zwei Jahren mit einer ordentlichen Tracht Prügel und einer klaren Ansage gewarnt worden. Da er es nicht unterließ von den Dörfern in Malkangiri das erpresste Geld einzusammeln, damit diese nicht willkürlich von der Polizei überfallen werden, hat die revolutionäre Volksbefreiungsarmee endgültig dafür gesorgt, dass er das nicht mehr machen wird.

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Merkel bringt Wirtschaftsdelegation nach Indien

Für einen dreitägigen Besuch ist die deutsche Bundeskanzlerin Merkel heute in Indien eingetroffen. Auf der Agenda für das Zusammentreffen mit indischen Regierungsvertretern, darunter Ministerpräsident Modi, steht u.a. die Vereinfachung des Kapitalexports aus Deutschland und die Frage der Sicherheit. Mit im Gepäck: vier deutsche Minister und die best besetzte Wirtschaftsdelegation nach Indien, die es bisher gab. So beteiligen sich u.a. der Chef von Siemens Joe Kaeser und Airbus-Vorstand Tom Enders um im Rahmen der Delegation neue Deals mit dem indischen Staat auszuhandeln, sich für die Senkung von Zöllen und den Abschluss des Freihandelsabkommens einzusetzen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzte sich schon im Vorfeld dafür ein, dass der indische Staat, der bereits jetzt seine Bevölkerung im Dienste der Imperialisten auf stärkste ausbeutet und unterdrückt, zusätzlich eine landesweite Mehrwertsteuer einzuführen, um aus dem indischen Volk auch noch das letzte auszupressen.

Um die Aufrechterhaltung und Durchsetzung der wirtschaftlichen Interessen des deutschen Imperialismus in Indien weiterhin zu gewährleisten, ging es in Puncto Sicherheit auch um die Frage des „Terrorismus“ und der „Propaganda von Terrorismus“, d.h. um die Frage des Volkskrieges in Indien und dessen internationale Unterstützung. Denn nicht der Terror, den die Reaktion in der Operation Green Hunt gegen das eigene Volk entfesselt oder die tagtägliche Ausbeutung und Unterdrückung Abermillionen von Menschen wird als Terrorismus bezeichnet, sondern der gerechtfertigte Kampf dagegen und gegen alle jene die dieses System am leben halten wollen (in den letzten Aktionen: Polizei, Spitzel und Sonderkommandos). Daher gelten die Genossen der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) nach wie vor als größtes Sicherheitsrisiko des Landes, welches auch mit deutschen Waffen und Technologie zu bekämpfen sind. Bereits 2014 konstatierte das indische Innenministerium daher: „Der sogenannte Volkskrieg der von der Kommunistischen Partei Indiens gegen den indischen Staat geführt wird, hat Unterstützung von verschiedenen maoistischen Organisationen angezogen, die sich in Deutschland, Frankreich, Holland, Türkei und Italien befinden.“ und fügte weiter hinzu, dass „diese Tatsache auch auf dem diplomatischen Niveau mit diesen Ländern aufgenommen wird“.

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Zwei Genossen von der Reaktion gefoltert und ermordet

ShrutiGenossin Shruthi, Kampfname Maisakka, und Genosse Vidyasagar Reddy, Kampfname Gopanna, Kämpfer der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten), wurden laut Berichten der Polizei am 16. September in einem Feuergefecht angeschossen und getötet. Die massiven Folterspuren an beiden zeigen jedoch sehr offensichtlich, dass es sich einmal mehr um ein Fake-Encounter, d.h. ein fingiertes Feuergefecht Zwecks außergerichtlicher Hinrichtung von zwei Maoisten, handelt. Eine Praxis die von der Polizei, dem Militär und den Paramilitärs in Indien häufig angewendet wird um vermeintliche Maoisten oder angebliche Unterstützer der Maoisten zu exekutieren.

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Der „Unabhängigkeitstag“ in Indien

Anlässlich des Jubiläums der angeblichen indischen „Unabhängigkeit“  vom 15. August 1947 versuchte der indische Staat den „Indipendence-Day“ als großes Volksfest zu inszenieren. Auch wenn Indien formell unabhängig sein mag – in der Realität ist es dies keines Falls. Um den Einfluss der Imperialisten in Indien deutlich zu machen und die Farce der „Unabhängikeit“ Indiens zu denunzieren, rief die KPI (Maoisten) für den 15. August zum Boykott der vom Staat geplanten Festlichkeiten sowie zu Aktionen auf. Überall in Indien wurden die Menschen dazu aufgerufen für diesen anlass schwarze Fahnen zu hissen. Trotz enormer Präsentz von Sicherheitskräften wurde in verschiedenen Regionen nicht nur schwarze Fahnen aufghängt, sondern zusätzlich auch Plakate angebracht und Treffen abgehalten.

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Bericht zu Veranstaltung „Freiheit für alle politischen Gefangenen in Indien“ in Hamburg

Am 14. August fand in Hamburg anlässlich des Jubiläums der angeblichen indischen „Unabhängigkeit“  vom 15. August 1947 eine Informationsveranstaltung zur aktuellen Lage in Indien, insbesondere im Bezug auf die politischen Gefangenen, statt. Der Vortrag denunzierte den indischen Staat als Aggressor gegen das eigene Volk der jeden fortschrittlichen Widerstand gegen die Ausbeutung und Unterdrückung brutalst möglich niederschlägt und ohne skrupel Aktivisten legaler, demokratischer Organisationen verhaftet und in den Knästen foltert bzw. ermordet. Zusätzlich versucht er durch permanente Verlegung der Inhaftierten den Aufbau von Gefangenenorgnaisationen und den Kontakt zu Angehörigen oder Genossen so schwer wie möglich zu machen. Als konkrete Beispiele für das Vorgehen des Staates wurden inbesondere die Situationen von G.N. Saibaba und von Genosse Ajith detaillierter ausgeführt. Die anschließende, sehr lebendige Diskussion drehte sich um die Frage der Verschärfung der Operation Green Hunt und dem allgemeinen Terror gegen das Volk, auch in den Knästen, unter der Regierung Modis sowie um die konkreten Fortschritte die die Genossen bereits  im Volkskrieg erkämpft haben.

Die Veranstaltung wurde vom Bündnis gegen imperialistische Aggression organisiert. Der Einladungsflyer zu der Veranstaltung findet sich hier.

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