Archiv der Kategorie: Unterstützung

Fotos der internationalen Unterstützer

Rede des Bündnis gegen imperialistische Aggression auf dem internationalen Treffen zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien am 27. September

Als Bündnis gegen imperialistische Aggression haben wir uns an dem internationalen Treffen zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien am 27. September beteiligt und folgenden Redebeitrag dort gehalten. Wir veröffentlichen an dieser Stelle mehrere Übersetzungen der gehaltenen Rede als PDF und die deutsche Version zusätzlich am Ende des Blog-Posts.

Deutsch: BGIA- 27. September – Deutsch

Englisch: BGIA – 27. September – Englisch

Türkisch: BGIA – 27. September – Türkisch

Spanisch: BGIA – 27. September – Spanisch

Französisch: BIGA – 27. September – Französisch

Rede des Bündnis gegen imperialistische Aggression auf dem internationalen Treffen zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien am 27. September

Genossinnen und Genossen,
Freundinnen und Freunde,

im Namen des Bündnis gegen imperialistische Aggression wollen wir unsere wärmsten revolutionären Grüße an alle Kämpfenden der Volksbefreiungsbewegungen auf der Welt, an die Massen, die sich gegen ihre Ausbeutung und Unterdrückung durch den Imperialismus zur Wehr setzen, sowie an alle Teilnehmer dieses Treffens ausdrücken. Von ganzem Herzen grüßen wie die Führer und Mitglieder der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten), die Kämpfer der Volksbefreiungsguerilla Armee und die Menschen der Neuen Macht. Sie sind für alle Kommunisten, Revolutionäre, Antiimperialisten und progressiven Menschen auf der Welt ein Leuchtfeuer und eine Quelle von Zuversicht. Weiterlesen

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Bericht über die Veranstaltung am Aktionstag für die politischen Gefangenen in Indien

Anlässlich des von der Roten Hilfe International ausgerufenen Aktionstages für die politischen Gefangenen in Indien organisierte das Bündnis gegen imperialistische Aggression am 15. August eine Veranstaltung über die aktuelle Situation der politischen Gefangenen in Indien mit einem Reisebericht. Über 30 Personen aus verschiedenen Städten Deutschlands folgten der Einladung ins Internationale Zentrum B5 in Hamburg.

Zu Beginn stellten sich das Bündnis und das Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen vor und begrüßten die Rednerin und die Gäste. Anschließend gedachten die Teilnehmer des kürzlich verstorbenen ehemaligen RAF-Mitglieds Helmut Pohl.

Die Rednerin, eine belgische Genossin der Roten Hilfe International, zeigte die aktuelle Situation der politischen Gefangenen in Indien im Allgemeinen auf und veranschaulichte dies mit vielen persönlichen Eindrücken, die sie auf ihren Reisen gesammelt hatte. Der Vortrag zeichnete ein scharfes Bild des Wütens der indischen Reaktionäre, mit welcher Bestialität sie sich im Auftrag ihrer yankee-imperialistischen Herren auf das indische Volk stürzen und wie das indische Volk mit seiner Führung der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) kämpft, trotz und wegen dieser Gräueltaten. Die eindrucksvolle Rede machte einen Punkt sehr klar: Die indischen Reaktionäre zielen nicht nur auf den Volkskrieg – die größte Bedrohung der inneren Sicherheit -, die nationalen Befreiungsbewegungen und jede andere Art von Rebellion oder Aufruhr, sondern auf den kleinsten Anflug von Unruhe.

Dem Vortrag auf Englisch mit deutscher Übersetzung folgte ein längerer Teil von Fragen, Antworten und Diskussionen. Viele Themen wurden berührt, u.a. die riesige ethnische Vielfalt des indischen Volkes und die Rolle des indischen Staates, zynisch größte Demokratie der Welt genannt, als ein Gefängnis der Völker. Auch der Weg des indischen Volkskriegs, die Einkreisung der Städte vom Land her und die ergänzende Arbeit in den Städten, wurde diskutiert. Und natürlich gab es Diskussionen darüber, wie inhaftierte Revolutionäre kämpfen sollten und wie Solidaritätsarbeit geleistet wird und mit welchen Problemen sie konfrontiert ist.

Nach dem offiziellen Teil des Abends, der sowohl Gäste als auch Veranstalter zufrieden stellte, gingen die Diskussionen in einer lebendigen internationalistischen Atmosphäre weiter.

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Jonathan Baud freigelassen!

Der  unter fadenscheinigen Vorwänden festgenommene Schweizer Jonathan Baud wurde am vergangenen Donnerstag freigelassen. Nach der Festnahme Bauds am 27. Juli kam es zu einer internationalen Kampagne um seine bedingungslose Freilassung zu erwirken. Wir begrüßen diese Entwicklungen und verurteilen die Praxis des indischen Staates, fortschrittliche Interlektuelle (ob indisch oder aus dem Ausland) unter konstruierten Vorwürfen festzunehmen. Für seine Freilassung musste sich der zu unrecht Angeklagte dazu verpflichten, auf Abruf für den indischen Staat verfügbar zu sein, eine Kaution hinterlegen und sein Reisepass wurde eingezogen. Dies ist nur eine weitere Schikane die dem Studenten vom indischen Staat in den Weg geworfen wird.

Für weitere Hintergründe zur Verhaftung haben wir den Appell an die internationale Gemeinschaft vom Komitee für die Freilassung von politischen Gefangenen übersetzt. Dieser ist auf Englisch z.B. auf den Seiten des International Committee to Support the People’s War in India zu finden.

MN Ravunni, Vizepresident des Komitees für die Freilassung der politischen Gefangenen (Kerala, Indien) fordert die bedingungslose Freilassung des Schweizer Staatsbürgers Jonathan Baud aus der Haft der Polizei in Kerala


Die Festnahme des mit einem Touristenvisum nach Kerala gekommenen Schweizer Staatsbürgers Jonathan Baud unter fadenscheiniger Begründung durch die Polizei Keralas ist höchst diskriminierend und mit Hintergedanken. Um die Festnahme im Nachhinein zu rechtfertigen, erfindet die gleiche Polizei Keralas Zeitungsenten, dass Jonathan Verbindungen mit Maoisten hat und ins Land kam um an der von Maoisten organisierten Gedenkveranstaltung teilzunehmen um dem maoistischen Guerillakämpfer Sinoj Respekt zu zollen, der bei einer versehentlichen Explosion, die am 16. Juni erfolgte, zum Märtyrer wurde. Die Polizei behauptete auch, dass Jonathan sich direkt an die Versammlung gewandt hat und daher das Ausländergesetz verletzt hat. Die Polizei hat ein Verfahren gegen ihn aufgenommen und ihn in das Kerkerloch namens Iringalakkuda Bezirksgefängnis, Thrissur Bezirk, Kerala eingesperrt. Ich war der Vorsitzende des Sinoj Gedenkkomitees, dass das Treffen organisierte und war ein Hauptredner.

Als Vorsitzender möchte ich sagen, dass Jonathan weder ein Eingeladener noch ein Redner des Treffens war. Und er nahm nicht in der Form an dem Treffen teil, wie die Polizei mit ihrer bösen Darstellung zu schildern versuchte. Laut Jonathan kam er nur aus Neugier zu dem Treffen, da er eine nachsichtige linke Person ist. Er bekam die Information zur Sitzung aus einer englischen Tageszeitung. Er hörte sich die Reden auf dem Treffen bis zum Ende an. In der Zwischenzeit kaufte er auch einige englische Handbücher. Als das Treffen formell beendet wurde wandte sich Jonathan von sich aus an die Organisatoren und äußerte den Wunsch sich dem Publikum vorzustellen, welches anfing sich zu zerstreuen. Aus der gleichen Neugier stimmte ich als Vorsitzender seinem Ersuchen zu. Er stellte sich vor und brachte auch zum Ausdruck, dass er unsere Trauer, verursacht durch Sinojs Martyrium, teilt.

Es war nur eine informelle Rede wie sie jeder Humanist aus jeder Ecke der Welt zum Ausdruck bringen kann. Die Polizei und der Staat, der angeklagt ist, den italienischen Marinesoldaten, welche das internationale Seerecht sowie das indische Gesetze verletzt und zwei Fischer erschossen haben, eine V.I.P.-Behandlung zukommen zu lassen, verfolgt jetzt einen anderen Ansatz um seine beschränkten politischen Ziele zu erreichen.

Es ist bedauerlich.

Und ich / wir bedauern das unglückliche Schicksal das Jonathan zutraf, obwohl vom Staat erzeugt, und fordern die fortschrittlichen und demokratischen Kräfte und Persönlichkeiten der internationalen Gemeinschaft auf in Jonathans Angelegenheit zu intervenieren und Druck auf die Regierung Indiens / Keralas auszuüben und für seine bedingungslose Entlassung aus dem Gefängnis zu sorgen.


M.N Ravunni
Vizepräsident, Komitee für die Freilassung der politischen Gefangenen
Kerala, Indien 09249713184

 

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Report on the activities in Germany for international day of action in support of the people’s war in India on 25th January 2014

(Bericht auf Deutsch)

In Germany different actions regarding the international day of action in solidarity with the people’s war in India were realized by various anti-imperialist organizations. In Hamburg, the actions were carried out by the League against imperialist aggression (BGIA). Two thousand leaflets were distributed with the translated call of the International Committee and a call to action in Hamburg. There were hundreds of posters glued especially in working-class neighborhoods and near political centers. On Wednesday, 22nd January, the film Chakravyuh was shown to an audience familiar with the issue. In the following discussion it was clarified that it is a reactionary film. There was critizism, inter alia, of the presentation of the comrades and the reactionaries. Furthermore, parallels were drawn to earlier situations of highly successful people’s wars, where similar composition was used: Movies which admit problems in society, but at the same time making propaganda for a reconciliation and peace with the old. On 25th January despite 10° below zero some 30 people participated in the rally of the BGIA. Speeches were held by ATIK, the Network freedom for all political prisoners, the Red Women’s Committee of Hamburg and SoL. The moderation clarified in relation to the current situation in Hamburg, what real danger zones (“Gefahrengebiete”) for reactionaries are and stressed out the importance of people’s war for the battle here in the country.

We are particularly pleased about the activities of young revolutionaries from Leipzig, who have realized important actions. A banner was hung up at the Tubestation Sellerhausen and an expressive graffiti in the neighborhood park in Rabet was painted. In addition, the Anti-Fascist Offensive Leipzig (AOL) mobilized for the day of action with their own propaganda that highlighted the connection between the struggle of the Indian comrades with the struggle in this country. In Berlin the Red Youth Berlin (RJB) distributed hundreds of leaflets and organized an solidarity evening where revolutionary music of the cultural groups of the Indian party was played. There were calls for the day of action and other internationalist and anti-imperialist propaganda. In Berlin-Neukölln slogans like „Freedom for the revolutionaries in India! “ were sprayed by young revolutionaries. In Cologne activists sprayed the slogan „Stop Green Hunt!“ inside the railway station of Köln-Mülheim .

In general, the activities regarding the international day of action were at the level of the previous days of action. The efforts of friends in Leipzig, entering the solidarity work, were quite important because they bring new ideas and new momentums to the work.

Unconditional release of all revolutionary prisoners and prisoners of war!
Victory to the People’s War in India!
Workers of all countries and peoples of the world unite!

League against imperialist agression
Hamburg, Germany, January 2014

Speech of Sozialistische Linke * SoL(german)

Speech of Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen(german)

Speech of Roten Frauenkomitee Hamburg(german)

Speech of Revoluionäre Jugend Berlin

Bilder:

Leipzig_grafittihamburg_rallyBerlin_sprayLeipzig_bannerBerlin_solieveningCologne_grafittihamburg_poster_2hamburg_poster

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Bericht zu den Aktivitäten in Deutschland zum internationalen Aktionstag mit dem Volkskrieg in Indien am 25. Januar 2014

(Report in English)

In Deutschland wurden zum internationalen Aktionstag in Solidarität mit dem Volkskrieg in Indien unterschiedliche Aktionen von verschiedenen antiimperialistischen Organisationen realisiert. In Hamburg wurden die Aktionen vom Bündnis gegen imperialistische Aggression durchgeführt. Es wurden zweitausend Flugblätter mit dem ins Deutsche übersetzten Aufruf des internationalen Komitees und einem Aufruf zu den Aktionen in Hamburg verteilt. Es wurden hunderte Plakate vorallem in Arbeitervierteln und in der Nähe von politischen Zentren verklebt. Am Mittwoch, den 22. Januar, wurde der Film Chakrahvuy einem größtenteils mit dem Thema vertrauten Publikum gezeigt. In der anschliesenden Diskussion wurde verdeutlicht, dass es sich um einen reaktionären Film handelt. Es wurde u.a. die Darstellung der Genossen und die der Reaktionäre kritisiert. Desweiteren wurden Parallelen zu früheren Situationen von äußerst erfolgreichen Volkskriegen gezogen, wobei ähnliche Mittel eingesetzt wurde: Filme die zum einen Probleme in der Gesellschaft zugeben, gleichzeitig aber Propaganda für eine Aussöhnung und Frieden mit dem Bestehenden machen. Am 25. Januar fanden sich trotz 10° Minus etwa 30 Leute zur Kundgebung des BGIA ein. Es wurden Reden von ATIK, dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen, dem Roten Frauenkomitee Hamburg und SoL gehalten. In der Moderation wurde u.a. in Bezug auf die aktuelle Situation in Hamburg klargestellt, was tatsächliche Gefahrengebiete für Reaktionäre sind und immer wieder die Bedeutung des Volkskrieges für den Kampf hier im Land unterstrichen.

Besonders freuen wir uns über die Aktivitäten von jungen Revolutionären aus Leipzig, die wichtige Aktionen verwirklichen konnten. Es wurde am S-Bahnhof Sellerhausen ein Soli-Transparent aufgehängt und im Stadtteilpark Rabet ein ausdrucksvolles Grafitti gemalt. Außerdem mobilisierte die Antifaschistische Offensive Leipzig für den Aktionstag mit eigener Propaganda, die die Verbindung des Kampfes der indischen mit dem Kampf hier im Land verdeutlichte. In Berlin verteilte die Rote Jugend Berlin hundert Flugblätter und organisierte eine Veranstaltung, auf der revolutionäre Musik der Kulturgruppen der indischen Partei gespielt wurde und es lagen die Aufrufe zum Solidaritäts-Tag, sowie weitere internationalistische und antiimperialistische Propaganda aus. Außerdem wurden von jungen Revolutionären in Berlin-Neukölln Parolen wie „Freiheit für die Revolutionäre in Indien!“ gesprüht. In Köln wurde von Aktivisten innerhalb des Bahnhofs Köln-Mülheim die Parole „Stop Green Hunt!“ gesprüht.

Im Allgemeinen bewegten sich die Aktivitäten zum internationalen Aktionstag auf dem Niveau der vorherigen Aktionstage. Wichtig sind dabei die Anstrengungen der Freunde in Leipzig, die der Solidaritätsarbeit neue Impulse und neuen Schwung geben.

Bedingungslose Freilassung aller revolutionären und Kriegsgefangenen!

Sieg dem Volkskrieg in Indien!

Proletarier aller Länder und Völker der Welt, vereinigt euch!

Bündnis gegen imperialistische Aggression

Hamburg, Januar 2014

Rede der Sozialistischen Linken * SoL

Rede des Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen

Rede des Roten Frauenkomitee Hamburg

Bilder:

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