Archiv der Kategorie: News

Aktuelle Nachrichten zum Volkskrieg in Indien

Zwei Genossen von der Reaktion gefoltert und ermordet

ShrutiGenossin Shruthi, Kampfname Maisakka, und Genosse Vidyasagar Reddy, Kampfname Gopanna, Kämpfer der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten), wurden laut Berichten der Polizei am 16. September in einem Feuergefecht angeschossen und getötet. Die massiven Folterspuren an beiden zeigen jedoch sehr offensichtlich, dass es sich einmal mehr um ein Fake-Encounter, d.h. ein fingiertes Feuergefecht Zwecks außergerichtlicher Hinrichtung von zwei Maoisten, handelt. Eine Praxis die von der Polizei, dem Militär und den Paramilitärs in Indien häufig angewendet wird um vermeintliche Maoisten oder angebliche Unterstützer der Maoisten zu exekutieren.

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Bedingungslose Freilassung von G.N. Saibaba

Seit inzwischen fast einem Jahr sitzt der Vorsitzende der Revolutionären Demokratischen Front (RDF) im Zentralgefängnis von Nagpur. G.N. Saibaba wurde am 9. Mai 2014 von Sondereinsatzkräften der Polizei vom Campus der Universität, an der er unterrichtet, entführt und unter dem Vorwand zum Boykott von Wahlen aufgerufen zu haben und mit kämpfenden Maoisten in Kontakt zu stehen eingesperrt. Bereits kurz nach der Festnahme des Intellektuellen kam es zu breiten Protesten gegen seine Verhaftungen und zahlreiche Einzelpersonen und Organisationen. Intellektuelle, Anwälte, Arbeiter, Bauern, Frauen oder die Jugend – sie alle sprachen sich gegen die ungerechtfertigte Festnahme des indischen Professors aus, wiesen auf die große Zahl fortschrittlicher Inhaftierter und die miesen Haftbedingungen hin und demaskierten so die „größte Demokratie der Welt” als das was sie ist: Ein skrupelloser Aggressor gegen das eigene Volk im Dienste der Imperialisten.

Die schlimmen Haftbedingungen sind grade für G.N. Saibaba eine permanente Folter. An den Rollstuhl gebunden und an Post-Polio-Syndrom, Herzproblemen, hohem Blutdruck sowie Harnstein leidend ist der stark behinderte Genosse angewiesen auf verschiedene, für sein überleben notwendige, Medikamente. Seit Tag eins seiner Festnahme ist für alle solidarischen Genossen daher die Observation der Entwicklung von Saibabas fragilem Gesundheitszustand von besonderer Dringlichkeit. Der indische Staat hat nichts übrig für von ihm als unliebsam identifizierte Fortschrittliche und versucht an Saibaba ein Exempel zu statuieren. Alle Anträge auf Kaution wurden durch das Gericht abgewiesen, lebensnotwendige Medikamente und medizinische Versorgung werden systematisch vorenthalten und es wird der Versuch betrieben, den Genossen Mundtot zu machen. Statt dem Genossen die ausgiebige Möglichkeit zu geben, sich vor Gericht zu Wort zu melden, wird dieser nur per Videokonferenz aus seiner Haftanstalt zugeschaltet und seiner Frau ist es nur möglich durch Gitterstäbe mit ihm zu sprechen. All diese Umstände haben in dem knappen Jahr seit seiner Verhaftung dazu geführt, dass sich sein Gesundheitszustand massiv verschlechtert hat.

In Indien sitzen zehntausende Menschen im Knast. 10.000 von ihnen wird, wie Saibaba, vorgeworfen Verbindungen zur verbotenen KPI (Maoistisch) zu haben. Immer wieder klagen Organisationen zur Verteidigung der Rechte von Gefangenen die schlechten Haftbedingungen an unter denen nicht nur Saibaba sondern auch sie versuchen müssen zu überleben. Die Festnahme, systematische Folter durch den Entzug von Medikamenten und die Demütigungen denen G.N. Saibaba ausgesetzt wird ist nur die Spitze des Eisberges der kontinuierlichen Arbeit des indischen Staates die Gesundheit der Inhaftierten zu zerstören. Gegen diese Bedingungen und stellvertretend für den Kampf aller inhaftierten Genossen ging Saibaba daher am 11. April für sechs Tage mit der Forderung einer angemessenen Behandlung in den Hungerstreik über. Wir unterstützen die Forderungen nach Verbesserungen der Haftbedingungen von Saibaba, allen fortschrittlichen politischen Gefangenen sowie allen angehörigen der breiten Volksmassen!

Aktuell ist der Gesundheitszustand des Genossen stark gefährdet und er befindet sich im Krankenhaus. Die Imperialisten versuchen durch den indischen Staat Saibaba in den Tod zu treiben um die fortschrittlichen Kräfte einzuschüchtern und den Kampf aller Inhaftierten zu schwächen. Doch das indische Volk und auch wir werden uns nicht einschüchtern lassen, gegen dieses System auf allen Ebenen mit allen Mitteln zu kämpfen.

Bedingungslose Freilassung von G.N. Saibaba!

Hoch die internationale Solidarität!

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Übersetzung der Veröffentlichung der KPI (Maoistisch) anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens

Mit dem Anlass des 10. Jubiläums der Gründung der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) veröffentlichte diese einen ausführlichen Bericht, in dem sie die Massen und das indische Volk dazu aufruft, den Volkskrieg weiterzuentwickeln und die neudemokratische Revolution voranzutreiben. Sie gibt Rechenschaft über die Situation und Politik der Partei, der Volksbefreiungsguerillaarmee und der Stützpunktgebiete, entlarvt den bürokratischen Kapitalismus in Indien und zeichnet ein treffendes Bild der zunehmenden Verzweiflung der indischen Reaktion und ihrer imperialistischen Herren. Voller Kampfesmut und Zuversicht streichen die Genossen die vor ihnen liegenden Aufgaben heraus. Wegen all dem, ist dieses Dokument von großer Bedeutung für den Volkskrieg in Indien und ein enorm informatives Dokument zur aktuellen Situation.

Als PDF: 10. Jahrestag der KPI (Maoistisch)

Ein Aufruf an das indische Volk

Sprengt die Ketten des Imperialismus und Feudalismus, Zerstört dieses verrottende System!

Baut eure Zukunft und die Zukunft des Landes mit euren eigenen Händen auf!

Geliebtes Volk,

wärmste Grüße von der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) zum Anlass des 10. Jahrestages ihrer Parteigründung.

Vor zehn Jahren traten wir vor euch, um ein freudiges Ereignis bekannt zugeben – die Vereinigung zweier revolutionärer Ströme. Eine einzige maoistische Partei, die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) wurde am 21. September 2004 gegründet um die Aufgaben der Revolution zu schultern. Heute legen wir vor euch Rechenschaft für diese bedeutsamen Jahre ab. Es waren zehn Jahre des Kampfes und der Opfer der besten Töchter und Söhne dieses Landes. Fast zweitausendfünfhundert von ihnen aus Dandakaranya (Chattisgarh), Bihar, Jharkhand, Andhra Pradesh, Telengana, Maharashtra, Odisha, Paschim Banga, Karnataka, Tamil Nadu, Uttar Pradesh, Uttarakhand haben ihr kostbares Leben gegeben. Unter ihnen sind Hunderte der besten Führer der Revolution von den aller höchsten Ebenen der Partei bis zu den untersten. Viele tapfere Kämpfer der Volksbefreiungsguerillaarmee haben ihr Blut im Kampf gegen die Söldner der Unterdrücker vergossen. Auch viele unter den Massen haben das größte Opfer gebracht. Weiterlesen

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Jonathan Baud freigelassen!

Der  unter fadenscheinigen Vorwänden festgenommene Schweizer Jonathan Baud wurde am vergangenen Donnerstag freigelassen. Nach der Festnahme Bauds am 27. Juli kam es zu einer internationalen Kampagne um seine bedingungslose Freilassung zu erwirken. Wir begrüßen diese Entwicklungen und verurteilen die Praxis des indischen Staates, fortschrittliche Interlektuelle (ob indisch oder aus dem Ausland) unter konstruierten Vorwürfen festzunehmen. Für seine Freilassung musste sich der zu unrecht Angeklagte dazu verpflichten, auf Abruf für den indischen Staat verfügbar zu sein, eine Kaution hinterlegen und sein Reisepass wurde eingezogen. Dies ist nur eine weitere Schikane die dem Studenten vom indischen Staat in den Weg geworfen wird.

Für weitere Hintergründe zur Verhaftung haben wir den Appell an die internationale Gemeinschaft vom Komitee für die Freilassung von politischen Gefangenen übersetzt. Dieser ist auf Englisch z.B. auf den Seiten des International Committee to Support the People’s War in India zu finden.

MN Ravunni, Vizepresident des Komitees für die Freilassung der politischen Gefangenen (Kerala, Indien) fordert die bedingungslose Freilassung des Schweizer Staatsbürgers Jonathan Baud aus der Haft der Polizei in Kerala


Die Festnahme des mit einem Touristenvisum nach Kerala gekommenen Schweizer Staatsbürgers Jonathan Baud unter fadenscheiniger Begründung durch die Polizei Keralas ist höchst diskriminierend und mit Hintergedanken. Um die Festnahme im Nachhinein zu rechtfertigen, erfindet die gleiche Polizei Keralas Zeitungsenten, dass Jonathan Verbindungen mit Maoisten hat und ins Land kam um an der von Maoisten organisierten Gedenkveranstaltung teilzunehmen um dem maoistischen Guerillakämpfer Sinoj Respekt zu zollen, der bei einer versehentlichen Explosion, die am 16. Juni erfolgte, zum Märtyrer wurde. Die Polizei behauptete auch, dass Jonathan sich direkt an die Versammlung gewandt hat und daher das Ausländergesetz verletzt hat. Die Polizei hat ein Verfahren gegen ihn aufgenommen und ihn in das Kerkerloch namens Iringalakkuda Bezirksgefängnis, Thrissur Bezirk, Kerala eingesperrt. Ich war der Vorsitzende des Sinoj Gedenkkomitees, dass das Treffen organisierte und war ein Hauptredner.

Als Vorsitzender möchte ich sagen, dass Jonathan weder ein Eingeladener noch ein Redner des Treffens war. Und er nahm nicht in der Form an dem Treffen teil, wie die Polizei mit ihrer bösen Darstellung zu schildern versuchte. Laut Jonathan kam er nur aus Neugier zu dem Treffen, da er eine nachsichtige linke Person ist. Er bekam die Information zur Sitzung aus einer englischen Tageszeitung. Er hörte sich die Reden auf dem Treffen bis zum Ende an. In der Zwischenzeit kaufte er auch einige englische Handbücher. Als das Treffen formell beendet wurde wandte sich Jonathan von sich aus an die Organisatoren und äußerte den Wunsch sich dem Publikum vorzustellen, welches anfing sich zu zerstreuen. Aus der gleichen Neugier stimmte ich als Vorsitzender seinem Ersuchen zu. Er stellte sich vor und brachte auch zum Ausdruck, dass er unsere Trauer, verursacht durch Sinojs Martyrium, teilt.

Es war nur eine informelle Rede wie sie jeder Humanist aus jeder Ecke der Welt zum Ausdruck bringen kann. Die Polizei und der Staat, der angeklagt ist, den italienischen Marinesoldaten, welche das internationale Seerecht sowie das indische Gesetze verletzt und zwei Fischer erschossen haben, eine V.I.P.-Behandlung zukommen zu lassen, verfolgt jetzt einen anderen Ansatz um seine beschränkten politischen Ziele zu erreichen.

Es ist bedauerlich.

Und ich / wir bedauern das unglückliche Schicksal das Jonathan zutraf, obwohl vom Staat erzeugt, und fordern die fortschrittlichen und demokratischen Kräfte und Persönlichkeiten der internationalen Gemeinschaft auf in Jonathans Angelegenheit zu intervenieren und Druck auf die Regierung Indiens / Keralas auszuüben und für seine bedingungslose Entlassung aus dem Gefängnis zu sorgen.


M.N Ravunni
Vizepräsident, Komitee für die Freilassung der politischen Gefangenen
Kerala, Indien 09249713184

 

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Report on the activities in Germany for international day of action in support of the people’s war in India on 25th January 2014

(Bericht auf Deutsch)

In Germany different actions regarding the international day of action in solidarity with the people’s war in India were realized by various anti-imperialist organizations. In Hamburg, the actions were carried out by the League against imperialist aggression (BGIA). Two thousand leaflets were distributed with the translated call of the International Committee and a call to action in Hamburg. There were hundreds of posters glued especially in working-class neighborhoods and near political centers. On Wednesday, 22nd January, the film Chakravyuh was shown to an audience familiar with the issue. In the following discussion it was clarified that it is a reactionary film. There was critizism, inter alia, of the presentation of the comrades and the reactionaries. Furthermore, parallels were drawn to earlier situations of highly successful people’s wars, where similar composition was used: Movies which admit problems in society, but at the same time making propaganda for a reconciliation and peace with the old. On 25th January despite 10° below zero some 30 people participated in the rally of the BGIA. Speeches were held by ATIK, the Network freedom for all political prisoners, the Red Women’s Committee of Hamburg and SoL. The moderation clarified in relation to the current situation in Hamburg, what real danger zones (“Gefahrengebiete”) for reactionaries are and stressed out the importance of people’s war for the battle here in the country.

We are particularly pleased about the activities of young revolutionaries from Leipzig, who have realized important actions. A banner was hung up at the Tubestation Sellerhausen and an expressive graffiti in the neighborhood park in Rabet was painted. In addition, the Anti-Fascist Offensive Leipzig (AOL) mobilized for the day of action with their own propaganda that highlighted the connection between the struggle of the Indian comrades with the struggle in this country. In Berlin the Red Youth Berlin (RJB) distributed hundreds of leaflets and organized an solidarity evening where revolutionary music of the cultural groups of the Indian party was played. There were calls for the day of action and other internationalist and anti-imperialist propaganda. In Berlin-Neukölln slogans like „Freedom for the revolutionaries in India! “ were sprayed by young revolutionaries. In Cologne activists sprayed the slogan „Stop Green Hunt!“ inside the railway station of Köln-Mülheim .

In general, the activities regarding the international day of action were at the level of the previous days of action. The efforts of friends in Leipzig, entering the solidarity work, were quite important because they bring new ideas and new momentums to the work.

Unconditional release of all revolutionary prisoners and prisoners of war!
Victory to the People’s War in India!
Workers of all countries and peoples of the world unite!

League against imperialist agression
Hamburg, Germany, January 2014

Speech of Sozialistische Linke * SoL(german)

Speech of Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen(german)

Speech of Roten Frauenkomitee Hamburg(german)

Speech of Revoluionäre Jugend Berlin

Bilder:

Leipzig_grafittihamburg_rallyBerlin_sprayLeipzig_bannerBerlin_solieveningCologne_grafittihamburg_poster_2hamburg_poster

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Aufruf: Kundgebung und Film zum Internationalen Tag der Solidarität mit den politischen Gefangenen in Indien

Update:

Wir haben bereits erste den Aufruf unterstützende Fotos von der laufenden Mobilisierung zum 25. Januar aus Hamburg bekommen und möchten auf diese gelungenen Aktionen der Genossen gerne hinweisen. Wir gehen davon aus, dass die laufende Mobilisierung aller Genossen, Weltweit und in Deutschland, den 25. Januar zu einer erfolgreichen, solidarischen Aktion im Sinne des gelebten proletarischen Internationalismus machen wird.

Einige erste Eindrücke aus Hamburg:

Freiheit fuer alle pol. GefangenenFreiheit fuer alle pol. Gefangenen 2

Aufruf:

Als Bündnis gegen imperialistische Aggression unterstützen wir den folgenden Aufruf für einen internationalen Aktionstag des internationalen Komitees zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien. In Hamburg organisieren wir für diesen Tag eine Kundgebung:

Am 25. Januar von 13:00 bis 14:00 Uhr an der S-Bahn Sternschanze.

Am Mittwoch den 22.01. um 19:00 Uhr zeigen wir den Film „Chakravyuh“, einen indischen Kinofilm über den Volkskrieg.

Bedingungslose Freilassung aller politischer Gefangenen in Indien!

25. Januar 2014 – Großer internationaler Tag der Solidarität und des Kampfes!

In Indien leiden mehr als 10.000 vermeintliche Maoisten in Gefängnissen, hinzugezählt werden müssen weitere Tausende von Gefangenen aus den nationalen Befreiungsbewegungen (Kaschmir, Manipur, etc.) und aus anderen demokratischen Bewegungen.

Neben den Führern und Führerinnen, Kadern und Mitgliedern der PLGA sind mehr als 90% der Genannten Adivasi Dorfbewohnerinnen und -bewohner, die Widerstand gegen erzwungene Evakuierungen geleistet haben; Bauern und Bäuerinnen, die gegen Abmachungen zur Ausbeutung des Volkes und zur weiteren imperialistischen Plünderung natürlicher Ressourcen gekämpft haben, die zwischen Regierungen und transnationalen Konzernen geschlossen werden sollten; Aktivisten der nationalen Minderheiten, die sich gegen die aufkommende Bedrohung durch den kommunalistischen Hindufaschismus organisiert haben; Studenten, Intellektuelle und Künstler von der RDF und anderer demokratischer Organisationen, die sich der Solidarität mit dem indischen Volk schuldig gemacht haben, das sich dem Krieg stellt, den der indische Staat gegen es führt; Frauen aus dem Volk, Feministinnen, die sich gegen den ungeheuren Anstieg von Vergewaltigungen zusammengeschlossen haben, welche zum Teil von bewaffneten und polizeilichen Kräften begangen werden und von paramilitärischen faschistischen Truppen, bezahlt vom Staat, als eine Waffe im Krieg gegen das Volk.

In den Gefängnissen sind die Gefangenen allen Sorten von Schikane, Folter, Verweigerung von Rechten, unmenschlichen Lebensbedingungen, willkürlichen Verlegungen, brutalen Angriffen und Bestrafungen durch Einzelhaft ausgesetzt, und die inhaftierten Frauen werden oft vergewaltigt. Trotz der harten Haftbedingungen leisten die Gefangenen Widerstand und kämpfen mit revolutionärem Geist, sie machen die dunklen Gefängnisse, in die sie gesperrt sind, zu einer Kampffront gegen den aufkommenden Faschismus in Indien und gegen die indische Regierung.

Der Kampf für ihre bedingungslose Freilassung ist eine dringende Aufgabe für alle solidarischen Kräfte und Freunde des indischen Volkes, und er ist ein wesentlicher Bestandteil der Unterstützung für den Sieg ihres Befreiungskrieges. Aber ganz Indien wird von den herrschenden Klassen immer mehr in ein „Gefängnis für Volksbewegungen“ verwandelt.

Seit Mitte 2009 setzten die indischen herrschenden Klassen, unter Führung und mit Beihilfe der Imperialisten, die mehrgleisige und landesweite Offensive namens Operation Green Hunt ein – ein Krieg gegen das Volk, zur Auslöschung der maoistischen Bewegung und zur Unterdrückung der aufrichtigen Kämpfe des Volkes. Während die Repression gegen unterdrückte Massen ein Markenzeichen jedes ausbeuterischen Staates ist und immer eine Eigenschaft des indischen Staates gewesen ist, übertrifft diese Operation alle vorherigen Offensiven sowohl in Umfang als auch in Brutalität. Tausende von Führerinnen und Führern sowie Mitgliedern revolutionärer und demokratischer Massenorganisationen sind umgebracht, gefoltert oder in Gefängnisse gesteckt worden. Falschen Anschuldigungen ausgesetzt, haben viele von ihnen harte Strafen erhalten.

Massaker, Gruppenvergewaltigungen, Plünderung und Zerstörung von Dörfern durch bewaffnete Truppen sind mittlerweile an der Tagesordnung. Die Operation Green Hunt – Krieg gegen das Volk – hat angeblich das Ziel, die maoistische Bewegung auszulöschen, doch in Wirklichkeit zielt sie darauf, alle echten demokratischen Forderungen des Volkes zu unterdrücken, indem sie ihnen Verbindungen zur CPI (Maoist) anhängt und die drakonischen Strafen verhängt, welche Zentralregierung und die Regierungen der einzelnen Bundesstaaten beschlossen haben, um Führerinnen und Führer des Volkes als „Anti-Nationale oder Terroristen“ zu brandmarken.

Stoppt die Operation Greent Hunt, stoppt den Krieg gegen das Volk!

 Doch der Befreiungskrieg der Massen in Indien kann durch die grausame Repression nicht aufgehalten werden, vielmehr weitet sich die politische und moralische Solidarität mit dem Befreiungskrieg aus. Viele internationale Initiativen und Bemühungen haben Solidarität mit den Menschen in Indien aufgebaut und ihren Kampf um Befreiung unterstützt, darunter die großartige Internationale Konferenz in Hamburg und die Internationalen Aktionstage, die das Internationale Unterstützungskomitee organisiert hat.

Diese Initiativen hatten Auswirkungen auf der ganzen Welt und in Indien selbst, haben dem Imperialismus und der indischen Regierung Schläge ausgeteilt, letztere reagiert mittlerweile damit, dass sie die Regierungen vor allem der EU bedrängt, diese Solidaritätsinitiativen zu unterbinden.

Aus diesem Grund ist es heute notwendiger denn je, diese Solidarität weiter zu konsolidieren und auszuweiten. Darum rufen wir auf zu einem großen Internationalen Tag der Solidarität und des Kampfes für die bedingungslose Freilassung der politischen Gefangenen in Indien am 25ten Januar 2014, der überall in der Welt abgehalten werden soll, wo es möglich ist, auf all die möglichen Arten und Weisen, für die sich die Komitees und solidarischen Kräfte jedes Landes entscheiden, mit Straßenaktionen, welche die Massen zur Beteiligung aufrufen, mit Gegeninformations-Aktionen und Protesten vor Botschaften, Konsulaten, Büros der internationalen Presse- und humanitären Organisationen etc., abzuhalten während der Woche vor dem Internationalen Tag.

Beteiligt euch am internationalen Aktionstag! Entwickelt eigene Aktivitäten, beteiligt euch an der Veranstaltung am 22. Januar und kommt am 25. Januar um 13 Uhr zur Kundgebung! Unterstützen wir gemeinsam den Kampf des indischen Volkes für seine Befreiung im Volkskrieg und setzten wir ein Zeichen für die bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen in Indien. Für mehr Informationen, aktuelle Berichte und Übersetzungen checkt auch die Seite der deutschsprachigen Indiensolidarität: indiensoli.wordpress.com

Proletarier aller Länder und Völker der Welt vereinigt euch!

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Bedingungslose Freilassung aller politischer Gefangenen in Indien!

Bedingungslose Freilassung aller politischer Gefangenen in Indien!
25ter Januar 2014 – Großer internationaler Tag der Solidarität und des Kampfes!

In Indien leiden mehr als 10.000 vermeintliche Maoisten in Gefängnissen, hinzugezählt werden müssen weitere Tausende von Gefangenen aus den nationalen Befreiungsbewegungen (Kaschmir, Manipur, etc.) und aus anderen demokratischen Bewegungen.
Neben den Führern und Führerinnen, Kadern und Mitgliedern der PLGA sind mehr als 90% der Genannten Adivasi Dorfbewohnerinnen und -bewohner, die Widerstand gegen erzwungene Evakuierungen geleistet haben; Bauern und Bäuerinnen, die gegen Abmachungen zur Ausbeutung des Volkes und zur weiteren imperialistischen Plünderung natürlicher Ressourcen gekämpft haben, die zwischen Regierungen und transnationalen Konzernen geschlossen werden sollten; Aktivisten der nationalen Minderheiten, die sich gegen die aufkommende Bedrohung durch den kommunalistischen Hindufaschismus organisiert haben; Studenten, Intellektuelle und Künstler von der RDF und anderer demokratischer Organisationen, die sich der Solidarität mit dem indischen Volk schuldig gemacht haben, das sich dem Krieg stellt, den der indische Staat gegen es führt; Frauen aus dem Volk, Feministinnen, die sich gegen den ungeheuren Anstieg von Vergewaltigungen zusammengeschlossen haben, welche zum Teil von bewaffneten und polizeilichen Kräften begangen werden und von paramilitärischen faschistischen Truppen, bezahlt vom Staat, als eine Waffe im Krieg gegen das Volk.
In den Gefängnissen sind die Gefangenen allen Sorten von Schikane, Folter, Verweigerung von Rechten, unmenschlichen Lebensbedingungen, willkürlichen Verlegungen, brutalen Angriffen und Bestrafungen durch Einzelhaft ausgesetzt, und die inhaftierten Frauen werden oft vergewaltigt.
Trotz der harten Haftbedingungen leisten die Gefangenen Widerstand und kämpfen mit revolutionärem Geist, sie machen die dunklen Gefängnisse, in die sie gesperrt sind, zu einer Kampffront gegen den aufkommenden Faschismus in Indien und gegen die indische Regierung.
Der Kampf für ihre bedingungslose Freilassung ist eine dringende Aufgabe für alle solidarischen Kräfte und Freunde des indischen Volkes, und er ist ein wesentlicher Bestandteil der Unterstützung für den Sieg ihres Befreiungskrieges.

Aber ganz Indien wird von den herrschenden Klassen immer mehr in ein „Gefängnis für Volksbewegungen“ verwandelt.

Seit Mitte 2009 setzten die indischen herrschenden Klassen, unter Führung und mit Beihilfe der Imperialisten, die mehrgleisige und landesweite Offensive namens Operation Green Hunt ein – ein Krieg gegen das Volk, zur Auslöschung der maoistischen Bewegung und zur Unterdrückung der aufrichtigen Kämpfe des Volkes. Während die Repression gegen unterdrückte Massen ein Markenzeichen jedes ausbeuterischen Staates ist und immer eine Eigenschaft des indischen Staates gewesen ist, übertrifft diese Operation alle vorherigen Offensiven sowohl in Umfang als auch in Brutalität.
Tausende von Führerinnen und Führern sowie Mitgliedern revolutionärer und demokratischer Massenorganisationen sind umgebracht, gefoltert oder in Gefängnisse gesteckt worden. Falschen Anschuldigungen ausgesetzt, haben viele von ihnen harte Strafen erhalten.

Massaker, Gruppenvergewaltigungen, Plünderung und Zerstörung von Dörfern durch bewaffnete Truppen sind mittlerweile an der Tagesordnung. Die Operation Green Hunt – Krieg gegen das Volk – hat angeblich das Ziel, die maoistische Bewegung auszulöschen, doch in Wirklichkeit zielt sie darauf, alle echten demokratischen Forderungen des Volkes zu unterdrücken, indem sie ihnen Verbindungen zur CPI (Maoist) anhängt und die drakonischen Strafen verhängt, welche Zentralregierung und die Regierungen der einzelnen Bundesstaaten beschlossen haben, um Führerinnen und Führer des Volkes als „Anti-Nationale oder Terroristen“ zu brandmarken.

Stoppt die Operation Greent Hunt, stoppt den Krieg gegen das Volk!

Doch der Befreiungskrieg der Massen in Indien kann durch die grausame Repression nicht aufgehalten werden, vielmehr weitet sich die politische und moralische Solidarität mit dem Befreiungskrieg aus.

Viele internationale Initiativen und Bemühungen haben Solidarität mit den Menschen in Indien aufgebaut und ihren Kampf um Befreiung unterstützt, darunter die großartige Internationale Konferenz in Hamburg und die Internationalen Aktionstage, die das Internationale Unterstützungskomitee organisiert hat. Diese Initiativen hatten Auswirkungen auf der ganzen Welt und in Indien selbst, haben dem Imperialismus und der indischen Regierung Schläge ausgeteilt, letztere reagiert mittlerweile damit, dass sie die Regierungen vor allem der EU bedrängt, diese Solidaritätsinitiativen zu unterbinden.

Aus diesem Grund ist es heute notwendiger denn je, diese Solidarität weiter zu konsolidieren und auszuweiten.

 

Darum rufen wir auf zu einem großen Internationalen Tag der Solidarität und des Kampfes für die bedingungslose Freilassung der politischen Gefangenen in Indien am 25ten Januar 2014, der überall in der Welt abgehalten werden soll, wo es möglich ist, auf all die möglichen Arten und Weisen, für die sich die Komitees und solidarischen Kräfte jedes Landes entscheiden, mit Straßenaktionen, welche die Massen zur Beteiligung aufrufen, mit Gegeninformations-Aktionen und Protesten vor Botschaften, Konsulaten, Büros der internationalen Presse- und humanitären Organisationen etc., abzuhalten während der Woche vor dem Internationalen Tag.

Internationales Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien
5. Dezember 2013
Teilnahme und Informationen:
csgpindia@gmail.com
Neuer Blog auf Englisch
icspwindia.wordpress.com

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